Dies ist unser Lexikon, ein Glossar der Filmbegriffe, damit Sie sich in der Sprache der Filmemacher gut zurechtfinden und Ihre Vorstellungen und Wünsche noch präziser formulieren können. Wenden Sie sich gerne an uns, wenn wir Ihnen darüber hinaus mit der Übersetzung von Fachsimplereien helfen können.

 

 

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A Abblende Die Abblende bezeichnet das Beenden eines Filmbildes durch Umwandlung in eine meist schwarze Fläche.
  Abspann Im Abspann werden die Darsteller, das Filmteam, Produktionsfirmen und andere Mitwirkende am Ende des Filmes genannt.
  Achsensprung Durch Standortveränderung der Kamera zwischen zwei aufeinander folgender Einstellungen werden die Seiten vertauscht; auch als Schnittfehler möglich; Wirkung: Verwirrung des Zuschauers, der seine räumliche Orientierung verlieren kann
  Akt Ein Akt ist ein Abschnitt eines Kinofilms, in dessen Gliederung die klassische Drei-Akt-Struktur eine dramaturgische Rolle spielt.
  Akustische Aufblende Die akkustische Aufblende meint das Hochregeln des Tonsignals um einen weichen Übergang bei der Nachvertonung zu erreichen.
  Akustische Klammer (akustisches Syntagma) Innerhalb einer montierten Sequenz von Einstellungen sorgt der unterlegte Ton (Musik, Sprecher etc.) dafür, dass sie Einstellungen als zusammengehörig empfunden werden.
  Amerikanische Einstellung Die Amerikanische Einstellungs zeigt eine Figur bis zu den Hüften in ihrem räumlichen Umfeld.
  Animation Im Allgemeinen beschreibt Animation eine Technik, mit der eine Bewegungsillusion geschaffen wird, beispielsweise das Stop-Motion-Verfahren.
  Animationsfilm Ein Animationsfilm wird gänzlich durch Trick-Verfahren wie das Stop-Motion hergestellt.
  Anschluss Es ist für gute Anschlüsse immer darauf zu achten, dass aufeinander folgende Szenen inhaltlich und ästhetisch passen und keine Kontinuitätsfehler entstehen.
  Anschlussfehler Ein Anschlussfehler kann viele Formen haben, z. B. Achsensprünge, unmotivierte Richtungswechsel o. Änderungen in der Haltung der Schauspieler von Bild zu Bild.
  Anschnitt Als bildliches Mittel kann eine Person oder Gegenstand im Vordergrund angeschnitten werden, oft unscharf, und so den Blick auf Gesprächspartner oder etwa ein Produkt lenken.
  Antagonisten Nach der klassischen griechischen Dramaturgie ist der Antagonist Gegenspieler der Hauptfigur, des Protagonisten.
  Assoziationsmontage Die Assoziationsmontage ist ein filmisches Prinzip, das eine geistige Beteiligung (Assoziation) des Publikums erfordert oder solche bei den Betrachtern hervorruft.
  Atmosphäre -Ton Die Aufnahme der akkustischen Atmosphäre, also der Umgebungs- u. Hintergrundgeräusche, die räumliche Orientierung u. emotionalen Rahmen bieten, findet gemeinsam mit dem O-Ton während des Drehs statt.
  Aufblende Die Aufblende lässt das Filmbild aus dem Schwarz sichtbar werden. Gemeinsam mit der Abblende bildet sie einen weichen Schnitt.
  Aufheller Um bestimmte (Schatten-)Bereiche im Bild aufzuhellen, verwendet man entweder Reflektoren, wie Styroporplatten oder Reflexfolien, oder kleine Scheinwerfer und Filmleuchten, die das Hauptlicht ergänzen.
  Auflösung Die Auflösung bezeichnet entweder den Pixelumfang einer digitalen Aufnahme oder die visuelle Umsetzung von Drehbuchanweisungen.
  Aufnahme (shot, take) Als Aufnahme wird das Festhalten und Fixieren eines bestimmten Ereignisses in Ton und/oder Bild auf einem Trägermedium wie Tonband, CDROM, DVD, Film, Video oder Speicherkarten bezeichnet.
  Aufsicht Bei dieser Einstellungsperspektive werden die Geschehnisse wie aus Vogelperspektive aufgenommen.
  Augenlicht Ein Augenlicht wird direkt auf der Kamera montiert, und ruft schöne Reflexe und damit Glanz in den Augen der aufgenommenen Person hervor.
  Ausleuchtung Die Ausleuchtung umfasst alles auf das Drehset wirkende Licht, also sämtliche, geziehlt aufgestellte Lichtquellen sowie Sonnenlicht und Reflektionen.
  Ausstattungsfilm Als Ausstattungsfilm bezeichnet man vor allem aufwendige Historienfilme, in denen außergewöhnlich viel Detailarbeit bezüglich der Kostüme und Dekoration steckt.
  Available light Das Prinzip des Available Light verzichtet gänzlich auf künstliches Licht und arbeitet ausschließlich mit natürlich gegebenem Licht.
B Besetzung (casting) Die Besetzung stellt das Ensemble der Darstellerinnen und Darsteller eines Films dar.
  Bildausschnitt Bei der Wahl des Bildausschnittes, der sogenannten Einstellung, wird darauf geachtet, welchen Eindruck das Bild vermitteln soll.
  Bildebene Den Bereich bzw. die Ebene des Filmes, die vom Objektiv scharf abgebildet wird, nennt man Bildebene.
  Bildformat Das Bildformat ist das Seitenverhältnis der Aufnahme sowie deren Auflösung. Während der heutige Standard Full-HD mit 1080 Pixeln ist, bewegt sich die Filmindustrie schon auf vielfach so große Auflösung hin.
  Bildfrequenz Die Bildfrequenz oder -rate ist die Anzahl der Einzelbilder pro Zeitabschnitt, in der Einheit fps (frames per second). Das menschliche Auge nimmt Bildraten ab ca. 8 Bilder pro Sekunde als Bewegung wahr. Die bei Kino u. Fernsehen benutzte Bildfrequenz liegt bei 24 bzw. 25 fps, darüber hinaus kann mit höheren Frequenzen aufgenommen werden, um flüssige Zeitlupen, also Slow-Motions zu ermöglichen.
  Bildteilung Wenn der Bildschirm in zwei oder mehr Flächen geteilt wird, um damit gleichzeitig zwei oder mehrere Bildinhalte/Handlungen gleichzeitig zu präsentieren, spricht man von Bildteilung, oft auch im Englischen “Split-Screen”.
  Bio-Picture Als Bio-Picture bezeichnet man biografische Filme über eine reale Persönlichkeit.
  Blende Der Begriff der Blende findet mehrere Anwendungen. Zum einen ist die Blende die in ihrem Durchmesser regulierbare Lammellenvorrichtung innerhalb eines Objektivs, sowie äußere, lichtschirmende Blenden. Zum anderen bezeichnet man damit den Übergang eines Bildes in das nächste.
  Blue Box Das Verfahren Blue-Box, mit dem mehrere Bilder mit einem Trick miteinander vermischt und Gegenstände und Hintergründe nachträglich eingefügt werden können, wie etwa in Nachrichtensendungen, ist gleichwertig mit der Green-Wall.
  Blue ray-Disk Die Blue-Ray ist ein Datenspeicher und der Nachfolger der DVD, der besonders für hochauflösende Filme verwendet wird.
  Budget Das Budget bezeichnet den gesamten, verfügbaren, finanziellen Rahmen der Filmproduktion.
  Bullet time Dieser Spezialeffekt, bei dem der Eindruck einer Kamerafahrt um eine eingefrorene, in der Zeit stehen gebliebene Figur entsteht, wurde erstmals im Film “The Matrix” verwendet.
C Catering An einem Set mit häufiger vielköpfiger Filmcrew und Schauspielergarde ist das Catering für die Verpflegung zuständig.
  Cineast Filmkenner und -liebhaber werden als Cineasten bezeichnet.
  Cliffhanger Das beliebte Mittel des Cliffhängers wird oft in Form der Darstellung einer Figur in scheinbar auswegloser Situation am Filmende verwendet, so dass der Zuschauer neugierig auf die Fortsetzung ist.
  Continuity Continuity ist ein Begriff zur Bezeichnung der Kohärenz und Folgerichtigkeit eines Filmes.
  Corporate Video
D Detailaufnahme Die Detailaufnahme ist die Einstellungsgröße mit der größten Nähe zum Motiv. Wie der Name sagt, werden oft Details an Objekten oder etwa in der Mimik eines Darstellers gezeigt.”
  diffuses Licht Oft mithilfe einer Softbox wird weiches Licht erzeugt, das ein Szene gleichmäßig u. schatten- bzw. kontrastarm ausleuchtet.
  Director of photography Der englische Begriff bezeichnet den Chefkameramann und damit sozusagen die höchste Position der technischen Abteilung im Team.
  Director’s cut Manchmal fertigt der Reguisseur selbst eine Schnittfassung an, die dann als Director-Cut bezeichnet wird.
  Dokumentarfilm Der Dokumentarfilm versucht Wissen über die Welt zu vermitteln und diese authentisch abzubilden. Er beruht auf journalistischer Redlichkeit u. wissenschaftlicher Genauigkeit. Die Bandbreite erstreckt sich vom reinen Dokument über den Tierfilm bis zur Doku-Soap. Eine entscheidende Frage ist, ob der Filmemacher eingreifen u. seine Einstellung zeigen o. gar inszenieren darf, oder ob er unbeteiligter Beobachter bleiben soll. Schon die Anwesenheit des Teams, die Auswahl des Bildmaterials u. die Art seiner Bearbeitung beeinflussen die objektive Aussage des Dokumentarfilms
  Dolly Der Dolly ist ein Wagen, mit dem sich saubere u. weiche Kamerafahrten realisieren lassen, sowohl in der Horizontalen als auch Vertikalen.
  Dramaturgie Im Allgemeinen bezeichnet Dramaturgie die Lehre vom Aufbau eines Dramas, sonst das Zusammenwirken aller filmtechnischen und handlungsbezogenen Aspekte zur Gestaltung einer Aussage.
  Drehbuch Das Drehbuch ist das grundlegende Element der Filmerei, denn in ihm werden alle Bilder und Szenen, Ton- und sonstige Hinweise in filmchronologischer Reihenfolge vermerkt.
  Drehgenehmigung Oftmals ist vor allem für öffentliche und für öffentlich-kommerzielle Vorführung eines Films eine Erlaubnis, Menschen, private Räume oder öffentliche Gebäude zu filmen oder zu fotografieren nötig. Eine solche Drehgenehmigung muss in solchen Fällen vorher eingeholt und ggf. bezahlt werden.
  Drehmaterial Das Drehmaterial bezeichnet das ganze, beim Drehen eines Filmes zusammengekommene Filmmaterial, das noch nicht nachbearbeitet worden ist.
  Drehort (set, location) Der Drehort, das Set, ist der real existierender Ort, an dem der Film gedreht wird, nicht jedoch zwangsläufig auch der Ort an dem der Film spielt.
  Drehplan Der Drehplan gibt an, in welcher Reihenfolge, an welchen Orten, was gedreht wird. Mit seiner Hilfe kann so effektiv wie möglich gedreht werden.”
  Drei-Punkt-Ausleuchtung Die klassische Ausleuchtung mit drei Lichtquellen (ein Führungslicht steil von vorne, ein Aufhelllicht schräg von vorne und ein Aufhelllicht schräg von hinten ) wird Drei-Punkt-Ausleuchtung genannt.
E Effekt Unter dem Begriff Effekt versteht man sowohl künstlich erzeugte Geräusche und Klänge, als auch in der Postproduktion hergestellte visuelle Effekte.
  Einstellung Die Einstellung ist eine filmische Einheit, die durch zwei Schnitte oder Blenden begrenzt wird.
  Einstellungsgröße Die Einstellungsgröße steht für den Bildausschnitt, der von einer Szene durch den Sucher der Kamera ausgewählt und aufgezeichnet wird.Darunter zählen: Detailaufnahme, Großaufnahme, Nahaufnahme, Amerikanische Einstellung, Halbnahaufnahme, Halbtotale, Totale, Weitaufnahme.
  Einstellungsperspektive Die Perspektive der Einstellung wird durch die Richtung benannt, aus der die Kamera auf das Filmgeschehen zielt. So spricht man von Froschperspektive, Vogelperspektive, Untersicht, Obersicht/Draufsicht, Normalsicht und anderen.
  Episode Als Episode wird beispielsweise ein Kurzfilm, eine Folge, aus einer Serie bezeichnet.
  Establishing shot Die einführende Aufnahme in eine Szene, z.B. durch eine Weite oder Totale, wird im Englischen “Establishing Shot” genannt.
  Experimentelle Montage Die Experimentelle Montage bezeichnet den künstlerischen Ansatz, den Gesetzen des traditionellen Erzähl- oder Spielfilms nicht zu Folgen und freie Mittel zu entwickeln.
  Exposé Das Exposé ist eine Vorform des Drehbuchs, in dem die Geschichte des Films, die Figuren und deren Handlungen aufgeführt werden. Außerdem kann hier schon ein Titel auftauchen sowie die Darstellungsform des Filmes, wie zum Beispiel Reportage, Spielfilm, Trickfilm, Dokumentation, Imagefilm, Industriefilm, Kurzfilm…
F Farbtemperatur Die Farbtemperatur ist ein Wert der über den Wärme- oder Kälteeindruck von Farben entscheidet. Im Weißabgleich wird Kontrolle über dei Farbtemperatur genommen und so die gewünscht Stimmung im Bild erzeugt.
  Feature Im Fernsehen ist das Feature ein Format, bei dem eine mit Unterhaltungselementen aufgelockerte Form des Berichts kennzeichnend ist. Es ist nicht immer deutlich von der eher sachlich-nüchternen Reportage abzuheben.
  Film still Der englische Begriff bezeichnet ein nach dem Dreh angefertigte Foto-Aufnahme, die als Kinoaushangfoto oder Pressematerial dient.
  Filmfehler (goof) Trotz genauester Kontrolle kommt es selbst bei großen, professionellen Produktionen zu Fehlern im Film, die bis zur Aufführung nicht bemerkt werden, z. B. ein Mikrofon ist noch sichtbar, ein Schauspieler trägt noch seine Armbanduhr in einem Antike-Film oder Ähnliches.
  Filmprotokoll Ein Filmprotokoll ist eine förmliche Niederschrift des filmischen Ablaufs, die während des Drehs angefertigt wird.
  Final Cut Mit dem Final Cut wird der Film fertiggestellt und die Postproduktion beendet.
  Freihandaufnahme Freihand sind alle Aufnahmen, die ohne Stativ mit der Kamera aufgenommen werden.
  Froschperspektive Die Froschperspektive ist eine Kameraperspektive aus extremer Untersicht, so wie man sich die Blickposition eines Frosches vorstellt.
  FSK Die Freiwillige Selbstkontrolle der deutschen Filmwirtschaft dient der Klassifizierung von etwa nicht jugendgerechten Filminhalten.
G Gastrolle (cameo) Wenn sehr bekannte Schauspieler in einer unwichtigen Nebenrolle auftreten, bezeichnet man das als Gastrolle.
  Gegenlicht Als Gegenlicht versteht man jede Lichtquelle, die hinter dem gefilmten Objekt direkt in Richtung auf die Kamera fäll, was einerseits schwierige Belichtungsverhältnisse schafft, aber auch eine gewollte filmische Stimmung hervorrufen kann.
  Gegenschuss Besonders in Dialogszenen wird eine Veränderung der Kameraposition um 180º in die gegenüberliegende Position genutzt, was man Gegenschuss nennt.
  gemeinfrei Alle Werke eines Künstlers oder Autors verlieren 70 Jahre nach dessen Tod die urheberrechtliche Bindung und können frei verwendet werden.
  Genre Wie auch in der Musik und den Darstellenden Künste werden Filme Genres zugeordnet.
  Gesellschaftssatire bissiger Spott auf gesellschaftliche Vorgänge
  Green box, Green Screen Diese Verfahrensweisen sind identisch mit ihren blauen Pendants und dienen der Verbindung verschiedener Inhalte in einem Bild, etwa wenn man eine Person vor einen Hintergrund stellen will, der separat aufgenommen wurde.
  Großaufnahme Die Großaufnahme ist eine Einstellungsgröße, die hauptsächlich den Kopf der bildwichtigen Person zeigt, aber auch andere Körperteile oder Gegenstände, etwa ein beworbenes Produkt, zeigen kann.
H Halbnah Die Halbnahe ist eine Einstellungsgröße, die üblicherweise die Person vom Kopf bis zur Hälfte zeigt und dabei auch die Umgebung ein wenig einbezieht.
  Halbtotale Die Halbtotale zeigt Personen in voller Körpergröße und gibt guten Einblick in die Umgebung, wobei dennoch die Person als zentral wahrgenommen wird.
  Handlungsort (setting) Als Handlungsort wird ein fiktiver Schauplatz der Handlung eines Films bezeichnet, was nicht identisch sein muss mit dem Drehort.
  Happy End Wenn sich in einem Film am Ende alles zum Guten wendet, eine glückliche Schlussszene steht, spricht man vom Happy End.
  Hauptlicht Die Lichtquelle, die ein Motiv moduliert, Spitzlichter und Schatten erzeugt und somit die Beleuchtung führt, wird Hauptlicht oder Führungslicht genannt.
I Imagefilm Viele Unternehmen entdecken die Präsentationsform Imagevideo für sich. Der Hauptgrund für einen Imagefilm ist meist die präzise Darstellungsmöglichkeit für Produkte oder Dienstleistungen. Ferner entspricht es dem eigentlichen Namen- nämlich der Aufbesserung oder Auffrischung des Images eines Unternehmens. Dadurch, dass Imagefilme bis zu 10mal so lang wie Werbespots sein können, bieten Sie genug Raum um alle wichtigen Vorzüge, Verwendungszwecke und andere nützliche Gesichtspunkte des Produktes unterzubringen. Bei der Produktion bzw. der Idee für ein Imagevideo, kann man der Phantasie freien Lauf lassen. Gefallen muss es – das ist die Hauptsache. Auch der Einsatz des Films ist durchaus variabel. Gerne werden Imagefilme auf Messen verwendet, direkt in den Verkaufsräumen oder auch sehr häufig auf der Firmenhomepage.
  Independent Film Der Independent Film ist unabhängig von großen Produktionsstudios (etwa in Hollywood) und damit oft auch künstlerisch freier. Allerdings haben solche unabhängigen Projekte oft Schwierigkeiten mit Budget und Vermarktung.
  Infomercial Die Wortneuschöpfung aus Information u. Commercial (engl. für Werbespot) bezeichnet unterhaltsame und längere Werbesendungen.
K Kamerafahrt Eine Aufnahme bei der die Kamera ihre Position verändert, mithilfe eines Dollys, einer Steadycam oder eines Sliders zum Beispiel, wird Kamerafahrt bezeichnet.
  Komposition Mit Komposition im Film ist der Bildaufbau, die Anordnung und Verhältnisse der Objekte im Bild, und die Perspektive gemeint.
  Konzept-Clip Ein Musikvideo, das eine Geschichte erzählt und/oder den Inhalt des Textes im Besonderen unterstützt, wird auch als Konzept-Clip bezeichnet.
  Kranfahrt Für bestimmte Kamerabewegungen wird ein Kran verwendet, der jede erdenkbare Position ermöglicht.
  Kulisse Die Kulisse umfasst alle Dekorationen für die Filmaufnahme im Hintergrund.
  Kunstlicht Jedes Licht, das nicht vom Sonnenlicht stammt, wird als Kunstlicht bezeichnet und hat eine Farbtemperatur von ca. 3200 K (=Kelvin) bis 3400 K besitzt (Tageslicht ca. 5500 bis 6000 K).
  Kurzfilm Im Allgemeinen wird ein Film mit einer Länge bis etwa 30 Minuten als Kurzfilm eingeordnet.
L Leitmotiv Oftmals binden sich Melodien oder ganze Musikstücke an einzelne Figuen oder Schauplätze im Film, die man Leitmotiv oder Kennmelodien nennt.
  Lichtregie Bei großen Produktionen ist der Oberbeleuchter im Besonderen mit der Regie über das Beleuchtungskonzept und dessen Stimmigkeit betreut.
  Lichttemperatur Unter Lichttemperatur versteht man den Wärme- oder Kälteeindruck des Lichts, auf den per Weißabgleich Einfluss genommen werden kann.
  Lighting camera Bei kleineren Produktionen leitet der Chefkameramann auch das Beleuchtungsteam an.
  Location Mit Location wird jeder Drehort bezeichnet.
  Location scout Manchmal werden Personen als Motiv- bzw. Drehortsucher beauftragt.
  Low budget Projekte, denen nur eine geringe Geldsumme zur Verfügung steht, werden low-Budget-Filme genannt.
M Makroaufnahme Unter Makro versteht man eine Aufnahme, die annähernd im Abbildungsmaßstab 1:1 erfolgt und im Allgemeinen aus sehr geringer Entfernung aufgenommen wird, wodurch beeindruckend feine Details abgebildet werden.
  Manuelles Scharfstellen An einer professionellen Kamera wird die Schärfe von dem Kameraassistenten kontrolliert und eingestellt, was dem hohen Anspruch weit besser gerecht wird, als automatische Fokussysteme.
  Medium, pl. Medien Die Mittel der Kommunikation und Informationsweitergabe bezeichnet man als Medien. Eine immer größere Rolle spielen visuelle Medien.
  Messefilm Um sich im Besonderen auf Messen und Branchenveranstaltungen einem breiten, oft aber fachinternen und wirtschaftlich relevanten Publikum gegenüber zu präsentieren, lassen viele Unternehmen Filme produzieren, die unter Anderem ihre Produkte und Arbeitsgebiete vorstellen.
  Moderator Ein Moderator leitet durch eine Sendung, in die verschiedene Beitragsformate eingebunden sein können, und gibt Verbindung zwischen den Themen und spricht auch das Publikum auf inklusive Weise an.
  Montage Die Montage ist der künstlerische Aufbau eines Films und dessen inhaltliche Komponente.
  Morphing Das Morphing ist ein Spezialeffekt, der die Verwandlung einer Person / eines Objekts in ein(e) andere(s) ermöglicht.
  Musikvideo Musiker haben mit einem Musikvideo die Möglichkeit, ihre Kunst über ein der Musik als solche nicht zugängliches Medium zu verbreiten. Hierbei kann sehr kreativ und frei ein Bildkonzept entwickelt und die Aussage der Musik durch Stimmung und filmisches Erzählen untermalt werden.
N Nah Die nahe Einstellung zeigt Kopf und teilweise den Oberkörper der aufgenommenen Figur.
  Non-Fiction Beruhen Filme inhaltlich auf realen Ereignissen, bezeichnet man sie als Non-Fiction.
O O-Ton Der Original-Ton, der bei der Aufnahme aufgezeichnet wird und damit die Grundlage der Nachvertonung darstellt, wird meist mithilfe von Tonangeln aufgenommen und umfasst alle am Set entstehenden Geräusche, weshalb er meist unbrauchbar für das Endprodukt ist.
  Off-Ton Alle Tonaufnahmen, deren Quelle nicht im Bild sichtbar ist, werden als Off-Screen-Ton bezeichnet. Beispielsweise bei Dokumentationen werden die Bilder so mit Information unterlegt.
  Over Shoulder Shot Dieser Begriff dient zur Bezeichnung der gängigen Einstellungssequenz bei der Aufnahme einer Unterhaltung. Die (beiden) Gesprächspartner werden dabei im Schuss-Gegenschuss-Verfahren gezeigt, wobei die sprechende Person jeweils über die Schulter ihres zuhörenden Partners aufgenommen wird.
P Packshot Im Englischen spricht man bei der Produktabbildung am Ende eines Werbespots vom Packshot.
  Performance-Clip Ein Performance-Clip ist ein Video von Musikern beim Auftritt, wobei die Möglichkeiten weit über die simple Frontalaufnahme hinausgehen.
  Plansequenz Längere Einstellungen, die ohne Schnitt auskommen, während von der Kamera verschiedene Bewegungen ausgeführt werden, nennt man Plansequenz.
  Point of view-shot Eine Point-Of-View-Aufnahme gibt dem Betrachter das Gefühl aus der Sicht der handelnden Figur zu sehen.
  Postproduktion Die Postproduktion umfasst alle Herstellungsschritte nach dem Dreh.
  Produktionsdesigner Der Produktionsdesigner ist Hauptverantwortlicher für alle gestalterischen Aspekte des Films wie Kulisse, Requisiten, Maske und Kostüme.
  Produzent Der Produzent hat Überblick über alles Geschehen bei der Produktion und verwaltet das Budget, wobei er in engem Kontakt mit dem Reguisseur steht.
  Protagonist Laut der klassischen Dramaturgie ist der Protagonist die Hauptfigur, allgemeiner ein Handelnder.
R Reflektor Als Reflektor versteht man im Grunde jede helle Fläche, die natürliches oder künstliches Licht reflektiert und daher zur Lichtgestaltung verwendet werden kann.”
  Regisseur Der Reguisseur bestimmt die dramaturgische und bildgestalterische Umsetzung des Drehbuchs, wobei er in der Regel engen Absprachen mit den leitenden Personen der übrigen Aufgabengruppen trifft.
  Reportage Die Reportage ist ein Filmgenre, das sachlich-informativ über Geschehnisse, Sachverhalte, Personen oder Unternehmen berichtet.
  Rohschnitt Der Rohschnitt ist ein erster, grober Versuch, das Bildmaterial ungefähr dem Endprodukt entsprechend zu arrangieren, um frühzeitig Fragen etwa nach der Wirkung oder nach Details beantworten zu können.
S Schärfentiefe Die Schärfentiefe bezeichnet die Größe des Scharf dargestellten Bereiches. Bei geringer Schärfentiefe lassen sich einzelne Objekte besser vom Hintergrund absetzten, wohingegen große Schärfentiefe mehr Bildinhalte klar darstellen lässt.
  Schnitt Im Schnitt werden an einem leistungsfähigen Rechnersystem die Aufnahmen zum Film verarbeitet, wobei die Sequenzlängen, Übergänge, Farbkorrektur, Einblendungen, Spezialeffekte herrgestellt und angepasst werden.
  Schwarzblende Die Schwarzblende ist der Übergang einer Einstellung aus dem oder ins Schwarz.
  Schwenk Ein Schwenk ist eine rotierende Kamerabewegung um eine feste Achse, grob unterscheidet man zwischen Horizontalschwenk oder Vertikalschwenk.
  Science Fiction Das literarische und filmische Genre basiert auf in der Zukunft vermuteten (technischen) Errungenschaften und Möglichkeiten.
  Sequenzprotokoll (shot list) Im Sequenzprotokoll werden die einzelnen Szenen und deren Inhalt, Gestaltung und weitere Informationen aufgeführt.
  Set Set ist der englische Begriff für Drehort.
  Setting Das Setting ist die Umgebung, der filmische Schauplatz und muss nicht mit dem Drehort übereinstimmen.
  Showdown Ein klassisches Showdown ist der Höhepunkt der Auseinandersetzung der Rivalen am Ende eines Filmes.
  Softbox Eine Softbox ist ein mit lichtduchlässigem Stoff bespanntes Gestell vor einer Lichtquelle und ermöglicht es, Scheinwerferlicht weicher zu machen.
  Soundscape Als Soundscape wird gelegentlich die Summe der Geräusche einer Szene verstanden, besonders, wenn diese Geräuschkulisse geziehlt zur Erwirkung einer Stimmung produziert wird.
  Soundtrack Der Soundtrack eines Filmes beinhaltet die verwendete Musik und wird oft auf CD seperat vom Film vertrieben.
  Special Effects Special Effects sind alle künstlich erzeugten Effekte, sowohl akkustische als auch visuelle.
  Spot Ein Spot ist ein sehr kurzer Film, wie er zu Werbezwecken produziert wird.
  Steadicam Um möglichst weiche und verwacklungsfreie Aufnahmen zu ermöglichen, verwendet man eine Steadycam, ein am Körper des Kameramanns befestigtes Schwebestativ.
  Stop motion-Animation Mithilfe von vielen, aneinandergereihten Einzelbildern erwirkt man im Stop-Motion-Verfahren eine Animation, also eine Bewegungsillusion.
  Storyboard Das Storyboard ist eine zeichnerische Umsetzung des Drehbuchs, an dem sich die filmische Realisierung besser orientieren kann, als an reinen Texterläuterungen.
  Supertotale / Weit Diese sehr weite Einstellungsgröße gibt weiten Landschaften oder städtischen Panoramen viel Platz, wobei die einzelne Figur kaum noch wahrgenommen wird.
  Szene Mehrere Einstellungen mit inhaltlichem und lokalem Zusammenhang werden zu einer Szene montiert.
T Teaser Ein Teaser kann sowohl ein Plakat als auch ein kurzer Werbefilm sein, wobei meist nicht viel verraten, sondern vielmehr neugierig gemacht werden soll.
  Test screening Das Testscreening dient dazu, zu überprüfen ob ein Film das Publikum wie gewünscht anspricht.
  Thema Ein Thema in der Musik kann sich wiederholen, wenn es beispielsweise an eine Figur oder einen Ort gebunden ist.
  Tonangel Die Tonangel ist eine Teleskopstange, an der ein externes MIkrofon befestigt wird, um den Ton obehalb des Gefilmten abzunehmen.
  Totale Die Einstellungsgröße der Totale zeigt eine Person oder Gruppe im Ganzen und gibt auch Überblick über die Umgebung. Oft werden Establishing Shots in der Totelen gedreht.
  Trailer Mit einem Trailer soll auf einen zukünftigen Kinofilm oder ein Fernsehprogramm aufmerksam gemacht werden und wird aus Filmszenen zusammengesetzt.
  TV on demand Das TV on Demand bietet volles Fernsehvergnügen auf Abruf per Stream aus dem Internet und ist somit nicht an SSendezeiten gebunden.
U Untertitel (subtitle) Untertitel sind Texteinblendungen im Bild und werden meist verwendet, fremde Sprache zu übersetzen oder aber Kommentare beispielsweise vom Reguisseur einzublenden.
V Videoblog
  Videoinstallation Als Videoinstallation bezeichnet man ein auf einen bestimmten Raum bezogenes Videokunstwerk, das meist mit Projektoren realisiert wird.
  Vogelperspektive Diese Kameraperspektive kommt der gedachten Sicht eines Vogels gleich und wird aus erhöhter Position von schräg oben gefilmt.
  Voice over Eine Erzähler- oder Kommentarstimme aus dem Off bezeichnet man als Voice over.
  Vorspann Im Vorspann werden Titel und die wichtigsten Schaffenden und Darsteller gezeigt, bevor die Handlung des Filmes beginnt.
W Weißabgleich Um eine gute Farbstimmung zu erhalten ist eine Abstimmung der Kamera auf die Farbtemperatur des Lichts notwendig. Diesen Schritt nennt man Weißabgleich.
  Weitaufnahme (very long shot) Die Weitaufnahme ist eine Einstellungsgröße, die mit sehr weitem Winkel und betont großem Abstand von Protagonisten eine möglichst weite, oft einsame oder mächtige Stimmung einfängt.
  Werbefilm Um ein Produkt angemessen in Szene zu setzen und seine Vorteile klar herauszustellen, kann man sich hervorragend der kreativen Mittel des Filmes bedienen, wobei den Ideen zur Realisierung keine Grenzen gesetzt sind.
  Werbespot Der Werbespot hat zum Zweck die wirkungsvolle Präsentation eines Produktes in relativer kurzer Zeit, da sie meist für die Austrahlung im Fernsehen gedacht sind.
Z Zeitraffer Der Zeitraffer ist eine filmische Methode zur beschleunigten Wiedergabe von Bewegungsabläufen, bei dem die Bildfrequenz deutlich angehoben wird.
  Zoom Der Zoom dient zur Veränderung des Entfernungseindrucks vom Motiv und wird durch stufenlose Veränderung der Objektiv-Brennweite realisiert.

 

 

 

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